Konfirmation oder was?

Gestern war Anmeldung zum Konfa-Unterricht. Es war angenehm unaufdringlich, sehr kurz und irgendwie trotzdem ernsthaft.

Der Tenor:  „Die Eltern halten jetzt mal den Rand, es geht um die Jugendlichen. Die sollen heute entscheiden, ob sie zum Konfa-Unterricht kommen und ob sie sich danach für die Konfirmation entscheiden. Sie sind nach dem Ende der Konfazeit religionsmündig und sollen diese (allein) Entscheidung treffen“.

Ich war ziemlich überflüssig und das hat mir gezeigt, daß der Große der Große ist und sich mehr und mehr auf eigenen Füßen durchs Leben bewegt. Und das ist gut so.

Möge er sich entscheiden – ich werde diese Entscheidung respektieren können, auch weil er sich Gedanken macht und gemacht hat.

Und ich muss nicht 20 mal in den Gottesdienst gehen 🙂

 

 

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… wenn einer für immer weg ist.

Mich beschäftigt der Gedanke, warum mich der (überraschende) Tod von anderen Menschen, mit denen ich eigentlich wenig zu tun hatte, so umhaut.

Ist es die Tatsache, daran erinnert zu werden, daß man selbst und die wichtigsten Menschen im Leben nicht immer da sein werden?

Dieser eine Mensch wird nie wieder unter uns sein. Man wird sich nie wieder belanglos oder inhaltsvoll unterhalten können. Der Tod ist etwas sehr entgültiges und wie man seinen Kindern sagt: „Das gehört zum Leben dazu. Erinnere Dich an die schönen Augenblicke, dann wird dieser Mensch immer da sein – in deinem Herzen.“

Es ist egal, wie dieser eine Mensch von der Welt geht. Krankheit, Unfall oder schlimmer vielleicht sogar ein selbstbestimmter Tod – dieser Mensch wird niemals zurückkommen – er ist einfach weg und das finde ich nicht fair. Nicht für Familie, Freund und auch nicht für mich.

Und dann habe ich diesen wunderschöne, banalen Text gelesen.

Wenn Du abends zu Bett geht und noch am Leben bist, dann kannst Du echt froh sein. Jeden Tag sterben Menschen. Wenn man morgens aufwacht, kann man auch darüber sehr froh sein. Wenn das gleiche bei den Menschen der Fall ist, die für einen wichtig sind, dann ist das doch einfach nur noch toll, oder?

Es gibt also jeden Tag und jeden Abend so viele Anlässe froh zu sein. Trotzdem darf man auch traurig sein – finde ich.

 

Nextcloud und CODE als Paket

Wenn man eigene Fonts hat und diese nutzen will, muss man selbst einen Docker-Container bauen oder man kann z.B. auf einem Ubuntu die Pakete installieren.

Wenn man vorher Docker hatte, dann muss man nicht wirklich viel nach aussen ändern. Der Dienst läuft auf dem gleichen Port und die Config geht ähnlich.

Also! Docker Container runterfahren und Pakete installieren.

Schritt 1: Pakete installieren

Anleitung gibts hier

Schritt 2: Reverse Proxy wie gehabt

Anleitung gibts hier

Schritt 3: Startskripte und Config des Systems

Anleitung gibts hier

Und dann ab ins Getümmel – die sinnvolle Stelle sieht ungefähr so aus.

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Schritt 4: Fonts einkopieren

Die kommen nach

/opt/collaboraoffice5.3/share/fonts/truetype

Dann den loolwsd einmal neu starten. Hüstel einfach mal ein kill auf den Prozess machen, der starten dann wieder neu, wenn man den anderen Krams aus Schritt 3 befolgt hat.

 

Nextcloud und CODE

Eine Textverarbeitung ohne Windows im Browser und nicht bei google und Co.?

Wenn man sich den Podcast LibreOffice Online anhört, bekommt man richtig Lust das mal anzutesten. Man braucht zuerst Nextcloud oder Owncloud und baut sich dann einen WOPI-Server ein. Mein erster Versuch war alles auf einer VM zu betreiben, die ist dann an der Load gestorben.

Schritt 1: Nextcloud installieren auf PLESK

  • Subdomain und Datenbank einrichten und mit letsencrypt absichern.
  • Nextcloud latest.tar.b2 runterladen und dann im neuen webroot auspacken (Rechte und Besitzer anpassen).
  • Nextcloud installieren und einrichten

Schritt 2: APP „Collabora Online“ in Nextcloud aktivieren

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Schritt 3: CODE aufsetzen

  • Grundinstallation irgendein linux mit Docker auf einer 2. Maschine
  • Docker Container runterladen und installieren
  • Reverse Proxy nginx aufsetzen (gleich mit letsencrypt)
  • Docker starten (sepp1234.de ist der Hostname des Nextcloud-Servers)
  • docker run -t -d -p 127.0.0.1:9980:9980 -e „domain=sepp1234\\.de“ \ -e „username=admin“ -e „password=xxxxxx“ –restart always –cap-add MKNOD collabora/code
  • zum Testen Admin-Console aufrufen

Schritt 4: Nextcloud anpassen

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Schritt 5: Zusammenspiel testen

Bildschirmfoto 2018-09-17 um 20.45.09

 

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Fazit

Ist sehr schnell einzurichten, wenn man mit Docker arbeitet. Ein wenig Know How mit SSL-Zertifkaten, Docker und DNS sollte man schon mitbringen. Eine normale VM stirbt möglicherweise, wenn man beides auf einer Maschine fährt. Ich finde das Projekt echt spannend.

Gedanken zu Dir

Schwups, auf einmal warst Du da. Erst nur am Rande meines Lebens, dann mittendrin.

Egal was war, wir haben uns immer ohne Worte verstanden – wenn es zu viel war einfach nur funktioniert.

Du bist der Mensch, der zu mir durchgedrungen ist – vorbei an allen Schutzmauern, Ausflüchten und Ausreden.

Und trotzdem gibt es nach so vielen Jahren immer noch Dinge mit denen wir uns überraschen können. Gedanken und Geschichten, die wir niemals geteilt haben. Geheimnisse, die wir selbst nicht als solche erkannt haben.

Akzeptanz, wo andere nur den Kopf schütteln, die Schulter zum Anlehnen oder auch Ausweinen.  Die klare Ansage, wo sie Not tut.

Herausforderungen auf die wir keine einfachen Lösungen finden können – Fragen, die größer sind als wir beide. Und trotzdem habe ich mit Dir keine Angst davor.

Wir haben viel gelacht und manchmal auch geweint. Ich streite mich gerne mit Dir – auch wenn Du Recht hast. Möge es immer so bleiben.

Es gibt so unfassbar viele Gedanken und Gefühle, die ich Dir mitteilen möchte, ich kann es nicht in Worte fassen.

 

 

 

Steine umdrehen

Strandspaziergang:

 

Viel Sand, Wasser und Steine.

Manche Steine sind flach oder rund, andere sind schwer oder leicht. Manchmal sieht man nur die Spitze rausschauen. Sie sitzen ganz fest und tief im Sand. Einige fühlen sich toll an, andere sind scharf und spitz. Unter ein paar Steinen ist das Wasser klar – bei anderen ist es schlammig oder trocken.

Viele bieten einen festen und sicheren Weg. Andere liegen mitten im Weg oder wackeln wenn man darauftritt. Sie wollen erklommen bzw. umgangen werden.

Unter einige möchte man sofort drunterschauen – andere will man nicht anfassen.

Als Kind versucht man immer die großen Steine zu bewegen. Als Erwachsene denken wir schon vorher, daß dieser Stein da zu gross und schwer für uns ist. Wir versuchen es nicht mehr. Wir meinen auch das unseren Kindern klarmachen zu müssen, damit sie sich nicht verletzten oder scheitern. Dann bewegen sie die Steine, weil sie eben nicht nachlassen und aufgeben.

Unsere Handgriffe ändern wenig am Strand, aber viel an uns selbst. Wenn wir das zulassen …

 

 

 

Windows und ich brauche mal ein SSL-Zertifkat für einen Test

Kurz mal einen Windows Server aufsetzen in der Azure Cloud geht ja recht fix. Dann nochmal eben ein SSL-Zert draufpacken ohne sich noch weitere Software auf dem System installieren zu müssen. Für mich war dies der schnellste Weg:

  • Eine Ubuntu-VM aufsetzen
  • Netzwerksicherheitsgruppe anpassen, damit man per SSH und HTTP auf die VM kommt
  • DNS-Eintrag für die FQDNs auf die externe IP anpassen
  • per ssh auf der vm anmelden
  • nginx installieren und certbot nachziehen
  • https://certbot.eff.org/lets-encrypt/ubuntuxenial-nginx
  • certbot durchlaufen lassen, Zertifkate liegen dann im PEM-Format unter /etc/letsencrypt/live …
  • per openssl in ein PFX umwandeln
    • openssl pkcs12 export out certificate.pfx inkey privateKey.key in certificate.crt certfile more.crt
  • per scp das PFX von der VM kopieren
  • per RDP oder wie auch immer auf die Windows VM und das Zert draufpacken
  • Ubuntu-VM löschen

Vorteil: keine Kosten und keine Warnungen im Browser

Nachteil: Zertifkat läuft in 2 bis 3 Monaten ab.