Familie und Familie

So viel Trauer, so viel Schmerz,

schlossen den Panzer um mein Herz.

 

Kein Gefühl durfte mehr passieren

um sich selbst zu kontrollieren.

 

Die Welt schien einfach, rational,

nach simplem Bauplan darstellbar.

 

Emotionen und Erinnerungen waren verborgen,

was reichlich blieb waren Sorgen.

 

Sorgen um die Seinen,

Sorgen im grossen und  kleinen.

 

… und was ist Morgen?

Um wen drehen sich die Sorgen?

Wer verlässt uns? Wer muss gehen?

 

 

Angst davor innezuhalten, zu fühlen, zu träumen, nach hinten zu schauen.

Der Panzer ist mein Freund, er schützt – ich muss an ihm weiterbauen.

 

Und dann kommst Du.

Erst alleine, dann kommt Ihr.

Aus Dir und mir und Euch wird wir.

 

Grosse Gefühle waren da, gingen nicht mehr weg.

Ganz wunderbar.

Doch neue Sorgen kamen, der Panzer hatte wieder Zweck.

 

Was sich bunt und schön anfühlte ward trist und grau.

 

… so viele Jahre … so schwer zu fühlen, so schwer zu freuen.

Unterwegs auf Autopilot, funktional, rational – so viel zu bereuen?

 

Doch wie sich manchmal das Schicksal dreht,

bunt und schön kommen wieder, der Panzer vergeht.

 

 

 

 

 

 

 

 

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