Kinder / Smartphone und die Kontrolle

Nach meinem Weltbild sollten Kinder mit dem Beginn der 5. Klasse ein Smartphone besitzen. Es sollte was bezahlbares sein, weil die Teile einfach gerne verloren gehen oder sich schnell die Spiderapp einfangen.

Die Möglichkeit damit alle möglichen Dinge bei Youtube zu konsumieren und oder auch zu kommunizieren ist schnell eine Sache, die suchtähnliche Zustände annehmen kann (gelle, liebe Erwachsene :)). WhatsApp–Klassen-Gruppen von 11/12 Jährigen werden rund um die Uhr mit Nachrichten gefüllt.

Ich kann mich an eine Nacht erinnern, als das Smartphone von Sohnemann noch um 23:00 Brummgeräusche aus der Schublade hören liess. Ich war zu faul aufzustehen, weil die Kinder dann ja eh schlafen gehen und mit den Nachrichten aufhören. Ich habe das Teil dann um 03:00 morgens ausgemacht. 

Auch hier musste eine Lösung gefunden werden, die Zeitkontingente und Black- bzw. Whitelists zulässt. Mit ESET Parental Control kann man das gut realisieren. Geht aber glaube ich nur für Android. Damit konnte ich dann Zeitprofile und Medienzeiten für App-Klassen konfigurieren. Die Konfiguration ist ein wenig sperrig und die Symbole sind für den Kontrollierten zu kindlich. Sonst tut es was es soll – man kann es auch kostenfrei testen.

Wie gut sowas klappt sieht man dann, wenn man bei einem Telefonwechsel vergisst das alte Smartphone aus dem Verkehr zu ziehen. Das hatte dann natürlich keinerlei Beschränkungen mehr. Spannend.

 

 

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